Woran erkenne ich eine gute KI-Schulung für mein Team?
Jürgen Grabbert, T-AI-L · Stand:
Eine gute KI-Schulung lässt Ihre Leute an echten Aufgaben aus dem eigenen Arbeitsalltag üben, passt zu Bereich und Branche, behandelt Datenschutz und das Prüfen von KI-Ergebnissen und liefert eine Dokumentation mit Lernkontrolle. Reines Zuschauen reicht selten, damit sich im Alltag etwas ändert.
Checkliste für die Auswahl
- Praxis: Wird mit KI gearbeitet, nicht nur über KI gesprochen?
- Bezug: Gibt es Inhalte für Ihre Bereiche (Vertrieb, Personal, Buchhaltung …) und Ihre Branche?
- Werkzeuge: Passt es zu den Werkzeugen, die bei Ihnen erlaubt sind (ChatGPT, Copilot, Gemini …)?
- Risiken: Werden Datenschutz, Geschäftsgeheimnisse und Fehler der KI ausführlich behandelt?
- Recht: Stimmt der Rechtsstand? Wer noch von einer Pflicht zu „ausreichender KI-Kompetenz“ spricht, ist nicht auf dem Stand von Juli 2026. Ein „Pflichtzertifikat“ gab es nie.
- Lernkontrolle: Gibt es einen Wissenscheck, nicht nur eine Teilnahmebestätigung?
- Dokumentation: Bekommen Sie einen Nachweis je Person und eine Übersicht für das Unternehmen?
- Datenschutz der Plattform: Wo liegen die Daten, was sieht die Firma von den Einzelnen?
- Zeit: Lässt sich das neben der Arbeit machen, im eigenen Tempo?
- Vertrag: Abo mit Kündigungsfrist oder klar befristet?
Kurz oder lang?
Ein Kurzkurs schafft schnell eine Grundlage und eine Teilnahmeliste – ob er für Art. 4 genügt, hängt davon ab, wie und wofür KI bei Ihnen eingesetzt wird. Damit sich die Arbeit wirklich ändert, braucht es Wiederholung: Leute probieren etwas aus, stoßen auf Grenzen, lernen nach. Deshalb wirken Formate, die über Wochen oder Monate neben der Arbeit mitlaufen, nachhaltiger als ein einzelner Termin. Eine gute Kombination: Grundlagen für alle sofort, danach vertiefendes Üben im eigenen Bereich.
Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
- Darf ich eine Lerneinheit vorab ohne Anmeldung ansehen?
- Wie sieht der Nachweis aus, und lässt sich seine Echtheit prüfen?
- Was sieht die Koordination im Unternehmen über einzelne Personen?
- Was bleibt uns nach Ende der Laufzeit?
- Wann wurden die Rechtsinhalte zuletzt aktualisiert?
Bei T-AI-L können Sie eine echte Lerneinheit mit dem Chat-Tutor ausprobieren, ohne sich anzumelden.
Häufige Anschlussfragen
Wie viel Zeit sollten Mitarbeitende für eine KI-Schulung einplanen?
Für die Grundlagen reichen wenige Stunden. Damit KI im Alltag sicher genutzt wird, ist regelmäßiges Üben über mehrere Wochen sinnvoller als ein langer Einzeltermin – etwa ein bis zwei kurze Einheiten pro Woche.
Online oder Präsenz?
Online im eigenen Tempo passt für die meisten Teams besser, weil es sich in den Arbeitsalltag einfügt. Präsenz lohnt sich für den Auftakt oder für Führungskräfte, die den KI-Einsatz steuern.
Quellen
- Bundesnetzagentur: KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-Verordnung
- EU-Kommission: AI Literacy – Questions & Answers
- EU-Kommission: Living Repository zu AI-Literacy-Praktiken
Überblick, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Rechtsstand: KI-Verordnung in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744. Zuletzt geprüft am 20.10.2026.